Meine Lieblings-Vegan-Blogs

Als – immer noch – Neo-Bloggerin lese ich natürlich auch sehr gerne die Blogartikel von anderen und lasse mich gerne von ihnen inspirieren. Zudem hat man nie ausgelernt und entdeckt immer wieder Fakten und auch interessante Erfahrungsberichte, die einem Aha-Erlebnisse bescheren. Darum möchte ich euch Leserinnen und Lesern in diesem Beitrag mal meine fünf Favoriten unter den Vegan-Blogs vorstellen.

Die Vegansis-Schwestern mit ihrer Urkunde des Swiss Vegan Awards. – Foto: www.vegansis.ch

Die Vegansis-Schwestern mit ihrer Urkunde des Swiss Vegan Awards. – Foto: www.vegansis.ch

Vegansis von den Vegan Sisters

Starten tue ich mit meinem Favoriten aus der Schweiz, meinem Heimatland wo es leider noch nicht so viele Vegan-Blogs gibt. Die beiden Schwestern Esthi und Saby leben zwar örtlich getrennt, bewirtschaften den Blog aber gemeinsam. Vegansis bietet eine bunte Mischung aus Hintergrundthemen, Rezepten, Produkttests (auch Kosmetik) und mehr. Die Rezepte sind saisonal ausgerichtet und somit passend für jede Jahreszeit. Auch Specials zum Beispiel zu Ostern sind zu finden. Und mir gefallen typisch schweizerische Sachen wie das Rezept für Frühlingsrösti oder die Anleitung wie man selber «Heissi Marroni» macht. Für Schweizer Vegan-Anfänger ist die Rubrik «Einkaufsführer» interessant, denn es gibt dort eine Linkliste wo in der Schweiz ein breites Angebot an veganen Produkten zu finden ist. Die Vegan Sisters haben für ihren Blog dieses Jahr auch bereits einen Preis eingeheimst: den dritten Platz in der Kategorie Medium des Swiss Vegan Awards.

Das Rohkost 1×1 von Robert Gladitz

Vorneweg: Dieser Blog von Robert Gladitz ist inzwischen auf Eis gelegt, da sich Robert beruflich nun anderen Themen widmet. Gerade für Vegan-Einsteiger, die einen hohen Rohkost-Anteil in ihre Ernährung integrieren möchten, sind aber die gesammelten «alten» Beiträge sehr lesens- und empfehlenswert. Das Rohkost 1×1 erklärt die vegane Rohkosternährung einfach verständlich und bietet viele leicht nachzumachende Rezepte die oft nur aus wenigen Zutaten bestehen. Man benötigt für die meisten Gerichte kein teures Equipement und muss auch keine Unsummen für rohköstliche Superfoods ausgeben. Checkt unbedingt auch den dazugehörenden Youtube-Kanal aus!

Heilpraktikerin, Bloggerin, Ehefrau und Mutter – Jen Fuchs in eine Meisterin in «alles unter einen Hut bringen». – Foto: Jen Fuchs, www.happy-healthy-raw.de

Heilpraktikerin, Bloggerin, Ehefrau und Mutter – Jen Fuchs ist eine Meisterin im «alles unter einen Hut bringen». – Foto: Jen Fuchs, www.happy-healthy-raw.de

Happy-Healthy-Raw von Jen Fuchs

Ebenfalls vor allem für Rohkostinteressierte – allerdings eher schon für Fortgeschrittene – ist der Blog Happy-Healthy-Raw. Ich bin durch meine Autoimmunerkrankung (siehe «Über mich») darauf gestossen und bin inzwischen von den Blogbeiträgen total begeistert und mag auch Jen als Mensch gerne, obwohl wir uns bisher nur online kennen. Jen ist selber an der Krankheit Hashimoto erkrankt und hat die Symptome durch die rohköstliche Ernährung und andere Massnahmen auf ein Minimum reduzieren können. Sie arbeitet als Heilpraktikerin, ist Ehefrau und zweifache Mutter und schreibt daneben noch diesen tollen Blog. Sie schöpft in Sachen Gesundheit und Ernährung aus einem extrem breiten Wissen. Einerseits durch die eigenen Erfahrungen als Betroffene einer Krankheit über die man noch relativ wenig weiss, andererseits durch ihre Erfahrungen als Heilpraktikerin. Dementsprechend gibt es auf Happy-Healthy-Raw ein breites Themenspektrum und viele Beiträge gehen enorm in die Tiefe. Dazu gibt es viele leckere Rezepte die als Gourmet-Rohkost auf hohem Niveau betitelt werden dürfen.

 

Veganaholic von Juliane Anker

Ein Muss für alle Neueinsteiger die mit veganer Ernährung abnehmen wollen und Inspiration sowie einen authentischen Erfahrungsbericht suchen. Juliane ist durch die Vegan-for-fit-Challenge von Attila Hildmann auf die tierfreie Ernährung gekommen und hat sehr viel Gewicht verloren. Es gibt auf Veganaholic viele Rezepte zu Gerichten, die wir alle noch aus unserer Allesesserzeit kennen und lieben. Zum Beispiel für Bouletten, Gulasch oder süsse Desserts. Juliane zeigt damit eindrücklich auf, dass man als VeganerIn auf nichts verzichten muss und man selbst während des Abnehmens, ab und zu Fast Food geniessen darf. Wenn ihr mehr über Juliane und ihren Blog erfahren möchtet, liest unbedingt auch das Interview, dass ich vor einiger Zeit mit ihr führen durfte.

Sarah Kaufmanns Rezeptesammlung mit Gerichten aus aller Welt ist schlicht einmalig. Hier im Bild der gegrillte Kaktus mit Bohnen-Paste. – Foto: www.veganguerilla.de

Sarah Kaufmanns Rezeptesammlung mit Gerichten aus aller Welt ist schlicht einmalig. Hier im Bild der gegrillte Kaktus mit Bohnenpaste. – Foto: www.veganguerilla.de

Veganguerilla von Sarah Kaufmann

Sarah ist eine viel gereiste Veganerin und ihr Blog ist eine sehr interessante Mischung aus Vegan- und Reiseblog. Ich besuche die Seite sehr gerne wenn ich Fernweh habe oder mich in Ferienstimmung versetzen lassen möchte. Man liest einen Beitrag, dann einen zweiten und schon vergisst man alles um sich herum. Veganguerilla bietet auch eine schier unglaubliche Vielfalt an veganen Rezepten aus aller Welt, die kaum zu überbieten ist. Die Rezeptesammlung darf durchaus als Lexikon bezeichnet werden. Es gibt da Gerichte wie Wakame-Salat, Pink-Quinoa-Sushi, gegrillter Kaktus mit Bohnenpaste oder Okra-Pfanne mit Yamswurzel-Sticks. Natürlich fehlen auch Desserts nicht: Schoko-Frucht-Tapioka, Zitroniger Avocadokuchen und Nougat-Ananas Wraps tönen ziemlich verführerisch, oder? Wenn ihr Fans von exotischen Gerichten aus allen Winkeln dieser Erde seid, ist der Blog ein Muss. Zudem bekommt ihr von Sarah viele wunderschöne Einblicke in ihre Reiseerlebnisse aus der ganzen Welt und erfahrt viel Wissenswertes zum veganen Reisen.

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