Hummus in Variationen

Hummus ist eine Spezialität aus dem Orient, die meistens in erster Linie aus den zwei Grundzutaten Kichererbsen und Sesammus (Tahin) gemacht wird. Man kann Hummus aber auch aus Bohnen, Linsen und/oder Gemüse, mit oder ohne Tahin kreieren und in die verschiedensten Geschmacksrichtungen verändern.

Hummus wird traditionell vor allem als Vorspeise genossen. Man isst ihn zusammen mit Fladenbrot und anderen so genannten Mezze wie Baba Ghanoush. Sehr beliebt ist er aber auch als Beilage zu Taboulé, Falafel und anderem.

Mediterrane Varianten mit Oliven und Tomaten

Da ich kürzlich den Beitrag «Die Olive – Eine Königin unter den Früchten» veröffentlicht habe, möchte ich nun ein passendes Rezept für einen Olivenhummus mit euch teilen und dazu noch eine tomatige Variation. Beide erinnern an Sommer, Sonne und Mittelmeer und bringen etwas Sommerfeeling in kalte Wintertage.

Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass sich meine Art der Rezepte von gängigen Kochbüchern unterscheidet, da ich in den wenigsten Fällen genaue Mengenangaben mache. Meine persönliche Erfahrung ist, dass mir viele Rezepte von der Idee und den Zutaten her gefallen, aber erst wirklich schmecken, wenn ich sie nach meinen eigenen Vorlieben verändere. Ich denke, das geht auch vielen von euch so. Darum sollen euch meine Rezepte Ideen liefern, euch aber auch motivieren, selber ein bisschen rumzutüfteln und sie schlussendlich nach euren ganz eigenen Vorlieben zu gestalten und abzuändern.

Olivenhummus

Olivenhummus Zutaten für eine grosse oder zwei kleine Portionen:

100 Gramm Kichererbsen
gekochte oder gesprossene für die rohköstliche Version
8 bis 10 Oliven je nach Grösse
Ich nehme gerne grüne und dunkle gemischt in Rohkostqualität.
1 gestrichener EL helles Sesammus
Wer Tahin nicht mag oder fettreduziert isst, lässt es weg.
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
Wer nur grüne Oliven verwendet, nimmt eher weniger. Wer nur dunkle Oliven nimmt, eher mehr.
1 kleine Messerspitze Kreuzkümmel
1 halber TL gemischte, getrocknete italienische Kräuter (z.B. Pizzakräuter)
wenig Meersalz, Pfeffer und Kurkuma nach Belieben
wenig Wasser, je nach dem welche Konsistenz ihr möchtet

Alles zusammen im Mixer glatt mixen. Sollte der Hummus zu dick sein, einfach mehr Wasser dazu geben, ist er zu dünnflüssig, mehr Kichererbsen dazu mixen.

Tomatenhummus

TomatenhummusZutaten für eine grosse oder zwei kleine Portionen:

100 Gramm Kichererbsen
gekochte oder gesprossene für die rohköstliche Version
1 kleine Handvoll gehackte getrocknete Tomaten
vorher eine halbe Stunde in wenig Wasser einweichen
5 Dattel- oder Cherietomaten
1 gestrichener EL helles Sesammus

Wer Tahin nicht mag oder fettreduziert isst, lässt es weg.
1 kleine Knoblauchzehe
1 Viertel einer kleine Zwiebel
je nach Saison 1 kleine Handvoll frische Basilikumblätter oder 1 gestrichener TL getrockneten Basilikum
1 kleine Messerspitze Kreuzkümmel
1 halber TL gemischte, getrocknete italienische Kräuter (z.B. Pizzakräuter)
wenig Meersalz, Pfeffer und Kurkuma nach Belieben
evtl. wenig Wasser, falls die Tomaten zu wenig Flüssigkeit liefern

Alles zusammen im Mixer glatt mixen.

Tomatenhummus_MenuHummus schmeckt zu fast allem. Ich esse ihn als Dip zu rohen Gemüsesticks, zu Cracker, Ofengemüse und Ofenkartoffeln, zu Falafel, als Aufstrich, verdünnt als Salatdressing oder auch als Pastasauce oder als «Sahnehäubchen» auf Eintöpfen.

Lasst es euch schmecken und teilt mir mit, ob euch die zwei Varianten überzeugen.

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