Basilikum – Mein Lieblingsküchenkraut

Basilikum – Der Duft von Sommer, Sonne und Meer

Basilikum – Der Duft von Sommer, Sonne und Meer

Wenn in meiner Küche ein frischer Basilikumtopf steht und sein Duft durch den ganzen Raum strömt, ist das für mich der Inbegriff von Genuss, Sommerfeeling und dem Gefühl, den Duft des Südens zu schnuppern. Jetzt im Herbst hole ich mir mit Basilikumgerichten die Sommergefühle nochmals zurück, spüre in Gedanken die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut und träume mich ans Meer.

Der Basilikum gehört zu den Lippenblütlergewächsen. Man weiss heute nicht mehr genau, woher er ursprünglich stammt, vermutet wird Nordwest-Indien. Kulinarisch wird der Basilikum in Europa vor allem der italienischen und der griechischen Küche zugeordnet. Am Besten schmeckt er frisch verwendet, weil sich dann die ätherischen Öle optimal entfalten. Getrocknet verliert er an Aroma. Trotzdem verwende ich ihn über den Winter auch getrocknet oder in Form von haltbaren Pestos. Mir ist ein etwas weniger intensiver Geschmack immer noch lieber als gar kein Basilikum.

Helfer in der Not

Aus gesundheitlicher Sicht ist vor allem zu erwähnen, dass Basilikum entzündungshemmende Enzyme enthält und antibakteriell wirkt. Gute Ergebnisse bei häufigem Basilikumgenuss werden zum Beispiel bei Arthritis erzielt. Weiter gilt Basilikum als appetit- und verdauungsanregend, darmreinigend, harntreibend, krampflösend, libidosteigernd, menstruationsfördernd, muttermilchfördernd, schleimlösend, schmerzstillend, schweisstreibend, tonisierend und wundheilend. Wer von Insekten geplagt wird, kann sich die Haut mit Basilikum einreiben und wehrt die Plagegeister damit ab.

Ein wichtiger Helfer in der Not ist Basilikum bei Verdauungsstörungen. Wenn man nicht genau weiss, wodurch die Magen-Darmprobleme ausgelöst wurden, ist das Kraut eine gute Wahl. Durch seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften wirkt es sowohl gegen bakterielle Magen-Darmerkrankungen wie auch gegen entzündliche. Weiter hilft es gegen Blähungen da es krampflösend und schmerzstillend wirkt. Wenn keine Nahrung vertragen wird, kann ein Tee aus einer handvoll frischen Basilikumblättern aufgebrüht werden oder aus einem Teelöffel getrocknetem Basilikum. Für Tee soll vor allem der indische Tulsi Basilikum geeignet sein. Diesen habe ich aber selber noch nie genossen. Müsste ich mir aber mal besorgen um ihn zu testen.

Genuss pur

Da ich rohe wie auch gekochte Gerichte mit Basilikum über alles liebe, esse ich ihn natürlich nicht nur wenn mein Körper aus dem Gleichgewicht ist und mich ein Symptom plagt, sondern vor allem vorbeugend wann immer er verfügbar ist.

Basilikum schmeckt frisch gehackt hervorragend zu eher milden Blattsalaten und zu allen rohen und gekochten Gerichten aus Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen und Kürbis. Natürlich passt er auch zur milden Avocado. Er eignet sich für Pestos aller Art und passt in viele Dressings und Saucen. Natürlich darf er auf keiner veganen Pizza fehlen und gehört über fast jedes Pastagericht gestreut.

Basilikum schmeckt auch sehr gut zu einigen Früchten. Am allerbesten zu Erdbeeren, ich mag ihn aber auch zu Bananen, Mangos und Ananas. Im Sommer also ein Geheimtipp in grünen Smoothies.

In der Rubrik «Rezepte» findet ihr das sehr einfache und total rohköstliche Rezept für Blumenkohl-Basilikum-Röschen auf Karottensalat mit einer Zitronen-Avocadosauce.

 

 

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